Eine neue Oktopusart. Klein. Golfballgroß. Helles Blau. Sie passen es in Ihre Hand. Aber sei nicht aufgeregt. Du wirst so schnell niemanden treffen. Es sei denn, Sie haben ein U-Boot und ein Flugticket zum Galápagus. Dann vielleicht.
Meeresbiologen fanden dieses kleine Ding 2015 bei der Arbeit an Bord der R/V Nautilus. Sie fuhren mit einem abgelegenen Fahrzeug in der Nähe von Darwin Island in einer Tiefe von fast 5.800 Fuß. Das Wasser war dunkel, aber dieser Oktopus platzte. Microledone galapagensis – so heißt es jetzt und erscheint in der heutigen Ausgabe von Zootaxa. Es leuchtete auf dem Meeresboden. So blau. Ein Forscher lachte tatsächlich über den Audio-Feed.
„Ist das ein süßer kleiner Kerl, oder was auch immer?“
Sie haben eine Probe mitgenommen. Zwei weitere kamen später vorbei. Nur drei. Das war es.
Hier liegt das Problem mit neuen Arten. Um eines zu nennen, muss man es normalerweise zerlegen. Öffne es. Schauen Sie hinein. Aber dabei verliert man das Äußere. Und dies war das einzige Exemplar, das sie hatten. Ein einzelnes, kostbares Beispiel einer Kreatur, die noch nie gesehen wurde.
Sie konnten es nicht opfern. Noch nicht.
Also wandten sie sich der Technik zu. Stephanie Smith, die das CT-Labor im Field Museum leitet, half ihnen beim Scannen des Oktopus. Sie nahmen Tausende von Röntgenschnitten und stapelten sie zu einem 3D-Modell. Microledone wurde nie aufgebrochen, aber wir konnten hindurchsehen. Zerstörungsfrei. Lebenswichtig? Nein, nur schlau.
„Ich habe das Privileg, diese seltenen, schönen Dinge virtuell zu öffnen“, sagte Smith.
Janet Voight, eine Oktopus-Expertin, die seit vierzig Jahren arbeitet, schaute sich den Scan an. So etwas hatte sie noch nie zuvor gesehen. Microledone wurde ihre erste offizielle Artbeschreibung seit vier Jahrzehnten.
„Ich habe einfach Glück, dass ich mit etwas arbeiten durfte, das niemand auf der Erde gesehen hat“, sagte Voight.
Es hat Jahre gedauert. Viel Arbeit. Aber für Salome Buglass von der UCLA war das Warten in Ordnung. Er würde die Probe noch einmal an Janet schicken.
Das Wissen um den Ozean wird besser, selbst in winzigen blauen Schritten.
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