283 Millionen Autos.
Ungefähr so viele Fahrzeuge verstopfen derzeit die amerikanischen Straßen.
Über 90 % davon verbrennen Benzin.
Die Zahlen sind atemberaubend. Die Kosten sind schlimmer. Die Treibstoffpreise sind seit Ausbruch der Krise um etwa 33 % gestiegen, was auf die Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen ist. Kein Ende in Sicht. Nur jeden Tag höhere Pumpenpreise.
Eine Georgia-Lösung
Die Leute haben es satt zu bezahlen.
Manche werden kreativ. Andere hören einfach auf zu fahren. In Georgia entschied sich die 30-jährige Mali Hightower für Kreativität. Er fand einen ausrangierten Power Wheels Barbie Dream Camper. Es war leuchtend rosa. Es war kaputt. Oder es wäre so, wenn er nicht gewesen wäre.
Hightower, ein Handwerker, tauschte einen Zwei-Gallonen-Einkolbenmotor ein, der aus einem alten Hochdruckreiniger geborgen worden war. Jetzt zieht er die Reißleine, um seinen Pendelweg anzutreten.
Es funktioniert.
„Ich fahre das, wenn ich kann.“
Er sagte es Reuters am 19. Mai. Ganz einfach.
Der Camper ist winzig. Weniger als einen Meter groß. Ein ausgewachsener Erwachsener muss gebeugt drinnen sitzen. Komfort? Nicht existent. Aber Effizienz? Unschlagbar.
Hightower besitzt ein Mercedes-Benz Cabriolet von 1996. Er liebt es. Eine volle Tankfüllung kostet 90 $. Für kurze Besorgungen wie Lebensmitteleinkäufe macht der Mercedes keinen Sinn mehr. Der Barbie Camper tut es.
Warum Gas verbrennen, wenn man Plastik verbrennen kann?
Die harte Wahrheit über den öffentlichen Nahverkehr
An einer Tankstelle sieht es seltsam aus. Vielleicht urkomisch. Auf jeden Fall surreal.
Aber es weist auf eine langweilige Realität hin: Autos mit fossilen Brennstoffen werden für viele Autofahrer zur Falle. Die Lösung sollte der öffentliche Verkehr sein. Züge. Buslinien. Elektrofahrzeuge.
Das Problem ist der Zugang. Und Preis.
Die USA unterfinanzieren Transitsysteme ständig. Sie können nicht dorthin pendeln, wo es keinen Zug gibt. Elektrofahrzeuge helfen zwar, bleiben aber für die meisten Haushalte zu teuer. Sie sind nicht das universelle Heilmittel, das wir versprochen haben.
Also bauen Leute wie Hightower ihre eigenen.
Der Dream Camper ist heute einzigartig. Wahrscheinlich der Einzige, der es mag. Aber Verzweiflung führt zu Erfindungen. Wir werden weitere provisorische Fahrzeuge sehen. Hoffentlich kann der Fahrer beim nächsten Mal tatsächlich seine Beine vertreten.




















